Problem: Gasleitungs- und Reparaturleistung/Beschwerde nach SWM erledigt/Kundenbestätigung liegt nicht vor

R.Karl-Heinz und Jutta-Alexandra
Sehr geehrter Herr Offmann,

Um für einen Außenstehenden, der helfen kann unseren Vorgang leichter verstehen zu können, wurde unsere Thematik Problem: Gasleitungs- und Reparaturleistung gegliedert:


I. Allgemeine Kurzform:
Wir haben in unserer Reihenhauszeile gemeinsame Versorgungsleitungen Gas und Strom. Durch einen Mangel am Eckhaus und einer nicht abgestimmten Beauftragung stellt sich nun die Frage nach dem Bezahlmodus.
Die von den SWM gesetzte Frist ist seit 18.01.2010 abgelaufen gemäß Verschulden der vom Eigentümer beauftragten Firma M+P. Offenkundig hat diese nun in der Gewährleistung stehende Firma bisher keine Mangelbehebung im mangelbehafteten Haus 11a vorgenommen sondern will wohl weiterhin die rechtlich ungeklärte Gesamtleitung (siehe Unterpunkt) repartieren. Da es keine vor Ort-Besichtigung gibt haben mehrere Stadtwerke München-Telefonabfragen grob unterschiedliche Fach- und Prüfverlaufantworten ergeben dies kann nicht hingenommen werden.
In diesen Telefonaten war auch das Thema, dass diese Leitungen als Zuleitungen zu den einzelnen Hauszählern zu werten seien und Schäden zu Lasten des Energielieferanten abzurechnen sei, was die SWM verneinten.
Ein langes persönliches Gespräch mit unserem Notar erbrachte, dass kein Leitungsrecht im Grundbuch eingetragen ist und somit unsere Definition bzgl. der Wartungspflicht Bestätigung fand.
Die SWM benutzen zwei Arten von Messgeräten (PM4 und ULIS), die alle 3 Monate überprüft und geeicht werden müssen für Handwerksbetriebe gibt es diesbezüglich gar keine Auflagen.
In unserem Fall wurde gemäß unserer ersten beiden Telefonaten bestätigt, dass nur allgemein geurteilt wurde im dritten Telefonat wurde eine Messung bestätigt, dessen Messwert jedoch weit unterhalb des Üblichen gelegen haben soll im vierten Telefonat wurde plötzlich der zehnfache Wert angegeben und so reihen sich bis heute derartige Unregelmäßigkeiten wie Kuhfladen aneinander … unschön und nicht professionell !


II. Ausführliche Form

II.I. Allgemein:
1. Wir besitzen ein Reihenhaus, gebaut 1958 in Hadern
Grundbuch von Großhadern,
2. Ohne im Grundbuch als Dienstbarkeit eingetragen zu sein, gibt es ein gemeinsames Zuführsystem Gas und Strom für unsere Häuserzeile Haus 1 bis Haus 11a
3. Ich hatte am 18.01.2010 mit unserem Notar, Herrn Dr.......ein langes Gespräch (kurz Notar genannt).
4. Der Notar bestätigte, dass es auch bei der Hausfertigung in den 50ern ein muss war, derartige Dienstbarkeit – hier Durchleitung – eingetragen hätte werden müssen.
5. Wir gehen somit davon aus, dass derartige Leitungssysteme im Besitz der SWM befinden und eine Zuleitung bis zu jedem Einzelzähler im jeweiligen Reihenhaus darstellt. Somit sind auch für einen mangelfreie Zuleitung bis zum Einzelanschluss einzig die SWM zuständig und verantwortlich.
6. Wenn sich jedoch die Behauptung der SWM bewahrheitet, dass dies dennoch Gemeinschaftseigentum sei, so würde dies
- einer Hauswertminderung einerseits aber auch
- einem Zuvielbezahlen Jahresrechnung bzgl. Gas und Strom bedeuten, denn wir Verbraucher hätten dann über Jahrzehnte als „Großkunde“ auftreten können

II.II. Angebliche Probleme mit dem Gassystem - Undichtheit:
1. Laut Nothotlinenummer Gaswache hat der Mieter von Haus 11a Gasgeruch gemeldet.
2. Am 18.12.2009 kamen daraufhin die SWM vor Ort ein Mandelbericht hat ohne Geräteprüfung (SWM-üblich: Messsystem PM4 und/oder ULIS) ein Mangelprotokoll erstellt.
3. Dieses Mangelprotokoll war wohl so mangelbehaftet, dass es nach jedem unserer Telefonate (Notrufnummer-Hotline Tel. 153016 wird aufgezeichnet !) nachgebessert wurde
4. Die Aussagen der Hotline-Kontaktpersonen ändert sich bzgl. technischer Eckdaten laufend
5. Zudem ist die Mangelprotokollierung in keinster Weise aussagekräftig und kann zudem Auftragsförderlich zu ungunsten von Kleinhäuslebesitzer missbraucht werden ein Indiz dafür ist, dass sich der Mieter von Haus 11a sich seitdem bei SWM gemeldet hat unverständlich, da im Haus auch Kinder leben wohl eher eine weitere Mürbemachung des Vermieters.

II.III. Handwerksbetrieb ...................:
1. der ohne Absprache beauftragte Handwerksbetrieb hat, obwohl zugelassen, Allgemeinprobleme bzgl. technischem Vorgehen, denn es gibt wohl intensive Kommunikation zwischen SWM und diesem.
2. Die Beauftragung ist zudem problematisch, weil sich dieser Betrieb wie die berüchtigten Drücker-Vernetzungen benimmt:
- bewusste Fristsetzungsüberschreitung, um an eine Gesamtbeauftragung
zu kommen, da nun verschärfte Prüfbedingungen zugrundegelegt werden
können
- gemäß Homepage/Website hat diese Firma deren Kompetenz im Luxus-
segment Bad, auch der Handwerkerstolz Innungsbetrieb taucht nicht auf,
die Referenzliste endet 2004
- über ein Monat hinweg werden unsere Telefaxe erklärlicherweise nicht
beantwortet.

II.IV. Erfahrungen aus der Vergangenheit
1. Positiv: Anstandslose Trinkwasserinstandsetzung an unserem Haus
2. Negativ: Auf Beratung und Betreiben der SWM haben wir eine Junkers-Brennwerttherme einbauen lassen. Die SWM bestätigten uns mehrfach, dass diese einen positiven Durchgriff zu Bosch, Junkers hätten als extreme Probleme kamen (Unmittelbar nach Einbau und Betriebnahme) wollte man nicht mehr helfen. Obwohl unsere Beschwerde in mehreren Leitungskreisbesprechungen Thema war – die Stadt München hatte einen Generalvertrag mit der Firma Junkers mit Alleinbelieferungsrecht für alle Stadt-Häuser seit Jahrzehnten laufen – wurde uns offiziell weder geantwortet noch geholfen.


e-Mail an die Eigentümer von Haus ..., abgestimmt mit SWM, ohne Antwort:








Gas Haus 11a - Fristsetzung bis 26.01.2010


Sehr geehrter

1. Es ist der schriftliche unumstößliche Beweis von Ihnen zu erbringen, dass die Firma .......eine Mangelfreisetzung von Haus ....am Freitag den 22.01.2010 vorgenommen hat.

2. Zusätzlich ist zu bestätigen, dass erst nach dieser Mangelfreisetzung eine qualifizierte Messung gemäß TRGI 2008 mit Protokoll erstellt wurde.

3. Erst nach einem Protokoll über die Erfüllung von Punkt 1. und 2., an die Eigentümer der anderen Häuser und der SWM kann eine kompetente Entscheidung über eventuelle Prüfungen mit Spezialgeräten über die Güte der Gesamtleitung gefällt werden.

4. Uns wurden keine Protokolle am Freitag den 22.01.2010 trotz mehrfacher Aufforderung, auch Ihnen gegenüber, vorgelegt. Somit gibt es keinen Handlungsbedarf.

5. Die Ausführung einer eventuellen Reparatur der Gemeinschaftsleitung unterliegt dem Prozedere gemäß unserer Telefaxe (23.12., 30.12.2009, 12.01., 15.01.2010). Zu prüfen sind die Besitzverhältnisse der Gesamtleitung.

6. Die Firma ..... erscheint uns nach Arbeitslage nicht kompetent für diese Aufgabe.

7. Die Fristsetzung der SWM ist durch Ihr Verschulden bereits überschritten worden, somit haben Sie alle Kosten zu verantworten.

8. Eine qualifizierte Antwort ist bis 26.01.2010 zu erbringen.


Freundliche Grüße



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Herzlichen Dank schon jetzt für Ihre Hilfe.
Jederzeit beantworten wir Ihre Fragen.

Freundliche Grüße


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