Probleme nach Umzug und gleichzeitigem Lieferantenwechsel trotz OK der SWM/ Nach Kundenangabe erledigt

Katharina Miliczek
Leider bin ich auch ein "Opfer" der SWM München, da ich nach meinem Umzug Probleme mit meinem Gasanschluss habe.

Aber von vorn:
Ich bin mit meinem Studio am 1.9.2010 in neue Räume umgezogen. Den Umzugsantrag und den Lieferantenwechsel habe ich frühzeitig bekannt gegeben. In meinen alten Räumen war ich auch schon bei einem anderen Anbieter und von diesem wollte ich auch wieder beliefert werden. Am Anfang hat alles ohne Probleme geklappt, augenscheinlich. Die Maingau ( neuer Versorger) hat mir den Vertrag zugesendet und die erste Rate wurde abgebucht. Das OK der SWM hatten sie also, da die Abbuchung ja sonst nicht möglich gewesen wäre.
Am 08.11.2010 erhielt ich ein Willkommensschreiben der SWM für meinen Gasanschluß. Völlig irritiert rief ich bei der SWM an, was da los ist, immerhin werde ich ja von einem anderen Anbieter versorgt. Der Herr in der Hotline meinte, daß ich von der SWM zwangsgetrennt wurde. Auf die Nachfrage warum, wurde nur genannt,daß von der Maingau wohl noch was fehlt, oder was nicht bestätigt wurde. Ich ließ mich noch zum Lieferantenwechsel verbinden und die Dame dort wollte sich darum kümmern. Anscheinend hat sie das aber nicht getan, denn am 23.12.2010 bekam ich die erste Mahnung. Also habe ich erstmal bei den Stadtwerken angerufen um die Sache nochmal zu klären, da die Maingau mir versichert hat, daß das "OK" der Stadtwerke an sie rausging für den Lieferantenwechsel. Die Maingau wollte sich auch darum kümmern, was durch die Feiertage natürlich nicht möglich war. Am 05.01.2011 kam die zweite Mahnung. Also wieder angerufen bei der SWM, da ja eigentlich eine Mahnsperre eingerichtet werden sollte. Wieder ein ewiges Hin und Her telefonieren. Da die Maingau sich nach der zweiten Mahnung darum kümmern wollte, habe ich erstmal abgewartet, da ich nach den Feiertagen auch viel zu tun hatte und ihnen Zeit für die Klärung geben wollte.
Promt kam am 18.1.2011 die dritte Mahnung. Völlig genervt habe ich also wieder bei der SWM angerufen. Bei der SWM wurde mir nach Rückfrage der Mitarbeiterin an anderer interner Stelle mitgeteilt, daß sich die Anmeldung mit der Maingau und der SWM bei der SWM Infrastruktur wohl überschnitten hat. Deshalb die Zwangstrennung. Die Mahnsperre wurde nochmal aufgenommen. Auf Anraten der Mitarbeiterin sollte ich ein Schreiben faxen/hinschicken in dem ich den Fall schildere und auf Klärung bitte.
Gesagt getan, der Brief wurde direkt am Empfang abgegeben. In diesem habe ich dann die Bestätigungsdaten der Maingau mit beigelegt. Diese habe ich kurz vorher übermittelt bekommen.
Trotz meiner deftigen Beschwerde und den Übermittlungsdaten kam ein mickriger Brief der Stadtwerke nach über 2 Wochen Wartezeit an.
In diesem Brief wurden meine Beschwerden komplett ignoriert und es wurde mir mitgeteilt, daß eine Änderung bzw. Stornierung der Versorgung durch die SWM nicht vorgenommen werden kann. Mein Stromversorger ( wohlgemerkt, es ging um meinen Gasanschluß) kann sich zur Klärung mit dem Netzbetreiber SWM Infrastruktur GmbH in Verbindung setzen. Andernfall bleibe ich bei der SWM. Ich solle doch bitte den säumigen Betrag bezahlen.

Aha, dachte ich mir. So ein Saftl...en
Leider weiß ich nicht, ob die Maingau bei der Infrastruktur nachgefragt, bzw. eine Antwort bekommen hat, zumindest konnte die Maingau bei nochmaliger Nachfrage per Telefon niemanden erreichen, also ging eine Mail an die Infrastruktur raus.

Jedenfalls rief ich wieder bei der SWM an und ließ mich in die Lieferantenwechsel-Abteilung durchstellen. Die Dame dort räumte ein, daß ein Fehler der Stadtwerke vorlag und teilte mir mit, daß mein Hausverwalter bei der SWM mitgeteilt hat, daß ein neuer Mieter eingezogen ist, also ich. Das machte mich stutzig, da ich ja bereits angemeldet war und die Hausverwaltung nicht Vertragspartner ist. Wie kann es sein, daß die Infrastruktur jemanden aktzepiert oder aufnimmt, der garnicht Vertragspartner ist und das Gas auch nicht zahlt. Ausserdem hätte ja auffallen müssen, daß mein Zähler schon auf mich angemeldet wurde und ein Lieferantenwechsel erfolgte.

Eine Schuld meinerseits oder Seitens Maingau liegt also definitiv nicht vor. Beschwerden werden ignoriert, die Klärung wird auf mich oder die Maingau abgewälzt.
Warum muss die Maingau sich mit der Infrastruktur auseinandersetzen und dort nachfragen, was da passiert ist und beweisen, daß die Anmeldung korrekt erfolgte? Immerhin hatten die ja das OK für den Wechsel und der Fehler ist offensichtlich. Ausserdem sollten die Übertragungsdaten den Stadtwerken als auch der Infrastruktur vorliegen.

Ich bin so dermaßen sauer, daß ich mit meinen Stromanschluß auch zu einem anderen Anbieter wechseln werde.

Da hatte ich am Anfang auch Probleme mit der Höhe der Abschlagszahlung. Die erst nach Androhung eines Versorgerwechsel runtergeschraubt wurde. Ich sollte für 55qm 163 € im Monat bezahlen. Auf meine Bitte diese zu senken, wurde mir nur gesagt, daß der Vertrag nicht weniger als 135 € hergibt. Da ich in den neuen Räumen aber nur 20 qm mehr als vorher habe, kam es mir komisch vor, plötzlich das vierfache zu bezahlen. Zumal ich nach Auszug auch noch eine recht hohe Gutschrift bekomme hatte. Ausserdem habe ich im ersten Monat meine Zählerstände aufgeschrieben und konnte dadurch eine Schätzung für den Jahresverbrauch machen. Demzufolge wäre ich nie und nimmer auf diese horrende Summe gekommen.

Nunja, es ist sehr lang geworden, aber die ganze Situation ist ziemlich vertrakt und ich komme alleine nicht weiter, da ich auch keine Einblicke in die internen Abwicklungen habe.

VG

K. M

 

Zurück zur Übersicht