Stromrechnung 2012

B. Jutta
Mein durchschnittlicher Jahresverbrauch liegt bei 2500 kw/h im Jahr. Im Jahre 2012, habe ich plus 5000 kw/h im Jahr mehr verbraucht. Ich habe Strafanzeige gestellt, da mein Zähler nicht mehr verblombt war und ich von Fremdeinwirkung ausgehe. Ich bin den Stadtwerken noch 950,97 Euro schuldig bzw. habe ich diesen bis zur Klärung eine Ratenzahlung von 60 Euro im Monat angeboten und im Januar 13 di e erste Rate überwiesen. Die Sachbearbeiter BESTEHEN auf eine monatliche Rate von 150 Euro. Mehr als 60 Euro im Monat kann ich aber nicht zahlen. Ich arbeite bei einem Zeitarbeitsunternehmen und da mein derzeitiger Einsatz Ende Februar 2013 zu Ende ist, gehe ich von einer Entlassung aus, bis ich wieder für einen neuen Einsatz vermittelt werde. Die Sachbearbeiterin Frau Heckl zeigt keinerlei Interesse und besteht auf eine Rate von 150 Euro/Monat. Diese kann ich aber partout nicht zahlen. Anstatt mir bis zur Klärung der Angelegenheit 60 Euro als Rate zu akzeptieren, wird mit Androhung eines gerichtliches Mahnverfahrenes Druck gemacht. Ich muss bis zum 08.02.13 den noch offenen Betrag in Höhe von 890,97 Euro zahlen, ansonsten wird das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet. Ich habe im Rahmen des Stromdiebstahls einen Verdacht, dies zu überprüfen, würde mich weiterhin Geld kosten, dass mir momentan nicht zur Verfügung steht, da ich im Jahr 2012 krankheitsbedingt nur im Jan, Feb, September Drei Wochen - Einsatz und erst wieder seit dem 05. November angestellt bin und sehr viele offene Rechnungen aktuell bezahlen muss, da mein Arbeitslosengeld meine Festkosten abdeckt, ohne dass ich mir etwas zu Essen gekauft habe. Sicher sind die Stadtwerke nicht für meine private Situation verantwortlich, aber ich finde es ziemlich verhaltensoriginell, dass die Stadtwerke meine monatlichen Raten in Höhe von &0 Euro nicht akzeptieren. Es ist ja Zahlungsbereichtschaft gegeben. Ich stecke ja nicht den Kopf in den Sand. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich dabei unterstützen könnten, dass meine Ratenzahlung in Höhe von 60 Euro akzeptiert wird. Mehr geht wirklich nicht. Ich muss noch vier Kreditraten zahlen, dann bin ich schuldenfrei. Dann hätte ich auch wieder mehr Budget für die Stadtwerke bzw. dem Stromklau auf den Grund zu gehen. Mir ist die gesamte Situation sehr unangenehm, aber viel unangenehmer ist die Tatsache, dass die Stadtwerke kein Privatunternehmen sind und Sachbearbeiter wie Frau Heckl dafür Sorge tragen, dass eine Rückzahlung noch erschwert wird, da Gerichtskosten nicht zu begleichen sind und durch Kontopfändungen die Existenz noch mehr gefährdet ist. Ich kann natürlich ein P- Konto beantragen oder eine Kontopfändungsgrenze festlegen lassen, bin dann aber trotzdem machtlos, wenn ich mir in anstehenden Bewerbungsprozessen noch nicht mal die Fahrkarte leisten kann oder eine unfreiwillige Diät machen muss, weil das Geld nicht reicht. Vom Regen in die Traufe! Dank der Inkulanz der Stadtwerke München! Abgesehen davon sind die Stadtwerke die teuersten Stromanbieter und im Rahmen der Werbekampagnen, die auch kostspielig sind, kann ja wohl von verarmten Stadtwerken nicht die Rede sein. Ich halte das Vorgehen der Stadtwerke für realitätsfremd.

 

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